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aschoff horst heinrichSehr geehrte Patientin,
sehr geehrter Patient,

ein schwerer Schicksalsschlag hat zum Verlust-Amputation eines Beines im Oberschenkelbereich geführt. Auf dieser Internetseite möchte ich Sie vertraut machen mit einem noch recht jungen Rehabilitationsverfahren nach Oberschenkelamputation, der sog. Endo-Exo-Femur-Prosthesis n. Grundei ®. Dieses Verfahren leitet sich ab aus der etablierten Zahnimplantologie. Es handelt sich dabei um ein im Knochen verankertes und durch den Hautmantel nach außen geführtes Implantat, an welches dann die Exoprothetik mit künstlichem Kniegelenk, Unterschenkel und Fuß angedockt werden kann.

Dadurch unterscheidet es sich grundlegend von der herkömmlichen Schaftprothetik und kann erhebliche Vorteile bei hierfür geeigneten Patienten bieten. Mittlerweile hat sich das Verfahren auch bei Unterschenkel und Oberarm amputierten Patienten bewährt, der sog. ENDO - EXO - Tibia - Prothese.


Dieses spezielle der im Knochen verankerten und durch die Haut nach außen geleiteten Prothetik wurde in Lübeck entwickelt, die Erstimplantation erfolgte im Jahre 1999 unter dem Begriff Endo-Exo-Prothese, seit dem Jahre 2003 findet es exklusiv Anwendung in den hiesigen Sana Kliniken. Mittlerweile wurde heiraus das umfangreiche ENDO - EXO - Prothesenversorgungskonzept nach Grundei entwickelt. Die Klinik für Plastische, Hand- und Rekonstruktive Chirurgie, der ich vorstehe, verfügt derzeit mit diesem System über Erfahrungen bei über einhundert derart versorgter Patienten, die Ergebnisse sind überaus ermutigend.

Sollten Sie, ein Angehöriger oder ein Bekannter den Wunsch nach ausführlicher Information über das Endo-Exo-Verfahren verspüren, bin ich gerne bereit, Sie in einem persönlichen Gespräch ausführlich zu beraten.

Ich danke Ihnen für Ihr Interesse,

Dr. med. H. H. Aschoff

Leiter der Sektion Endo-Exo-Prothetik
Unfallchirurgische Klinik

Medizinische Hochschule Hannover

Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover

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